Aufsitzmäher – Vergleiche, Modelle und Kaufratgeber

Aufsitzmäher
Bildquelle: bogdanhoda / Shutterstock.com

Einen perfekt zurechtgestutzten Rasen zu haben, ist nicht immer mit viel Muskelarbeit verbunden. Wer es ein Stück komfortabler möchte, legt sich in der Regel einen Rasenmähroboter oder einen Aufsitzrasenmäher zu. Letzterer verspricht zudem noch Spaß, denn mit den Mini-Gefährten über den Rasen zu fahren, ist nicht nur komfortabel. Bezüglich der Wahl des richtigen Aufsitzmähers ist insbesondere die Fläche des Rasens ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt: Nicht der größte Aufsitzmäher ist der passendste, sondern der, der für die vorhandene Rasenfläche konzipiert ist. Denn zu wenig Power lässt den Aufsitzmäher schnell scheitern. Andersherum würden stets unterforderte Aufsitzmäher langfristig ebenfalls leiden bzw. Bauteile und Komponenten in Mitleidenschaft ziehen.

Hersteller von Aufsitzrasenmähern

Fragen vor Anschaffung eines Aufsitzmähers

Um lange zufrieden mit einer technischen Anschaffung sein zu können, muss der Kauf im Vorfeld gut durchdacht sein. Bei der Auswahl eines Aufsitzrasenmähers sollte dies über den bloßen Vergleich von Kennzahlen hinausgehen. Denn neben Motorleistung und Schnittbreite ist auch auf folgende Kriterien zu achten:

  • Eignet sich die Rasenfläche für den Einsatz eines Aufsitzrasenmähers? Grundsätzlich gilt, dass für eine Fläche von über 500 m² der Einsatz eines Aufsitzrasenmähers sinnvoll sein kann, wenn wenige Hindernisse darauf zu finden sind. Gleicht die Rasenfläche einem Flickenteppich aus Beeten, Pflaster- und Rasenflächen, so ist die Anschaffung eines Aufsitzrasenmähers nicht empfehlenswert.
  • Ist ein Stellplatz vorhanden, an dem der Aufsitzrasenmäher vor Wettereinflüssen geschützt ist? Während ein Auto auch im Freien stehen kann, ist das für einen Aufsitzmäher nicht empfehlenswert. Ist es trocken, so gibt es noch weniger Probleme, allerdings sind die nasskalten Bedingungen in Herbst und Winter für die verbaute Technik nicht zuträglich. Also vorab messen und vergleichen: Die Schnittbreite liegt in der Regel zwischen 50 und 100 cm.
  • Soll der Aufsitzmäher nur zum Rasenmähen dienen oder soll er im Winter auch zum Schnee räumen verwendet werden? In Abhängigkeit von der geplanten Nutzung muss auf zweierlei geachtet werden: Welches Zubehör ist nötig und welche Motorleistung ist zum Einsatz des jeweiligen Zubehörteils sinnvoll und erforderlich.
  • Wie viel technisches Know-how muss der Käufer haben, um einfache Wartungsaufgaben selbst übernehmen zu können? Letztendlich liegt dieser Überlegung ein großer Kostenpunkt zugrunde. Muss wegen jeder Kleinigkeit die Fachwerkstatt konsultiert werden, so kann das doppelt teuer werden – einmal nämlich für die Reparatur an sich und zum anderen weil der Transport zur Fachwerkstatt je nach Größe des Geräts entsprechend teuer werden kann.
  • Sicherlich muss der Aufsitzrasenmäher in erster Linie eins: eine gute Mähleistung erbringen. Doch wenn der Besitzer beispielsweise mit Rückenschmerzen oder schmerzenden Beinen vom unbequemen Sitzen absteigt, ist das alles andere als sinnvoll. Daher sollten die Maße des Geräts in jedem Fall zum Käufer passen. Eine Probefahrt ist darüber hinaus sinnvoll, um entscheiden zu können, ob der Aufsitzmäher auch langfristig ein gern genutzter Helfer im Garten bleibt.

Kaufkriterien eines Aufsitzmähers

Schnittbreite

Kleine Aufsitzrasenmäher gibt es bereits ab Schnittbreiten zwischen 55 und 100 cm. Insbesondere bei kleineren Flächen oder Gärten ohne weit ausgedehnte Rasenflächen ist der Radius ein wichtiges Entscheidungsmerkmal. Die Motoren sind in der Regel von namhaften Herstellern und fahren auf einem Zylinder. Um die Aufsitzmäher dennoch finanzierbar zu machen, ist die Motorleistung vergleichsweise gering. Achtung: Insbesondere wenn der Aufsitzmäher auch Anhänger ziehen soll, ist eine entsprechende Motorisierung wichtig.

Schneidewerk

Ebenfalls wichtig ist das Schneidewerk. Ist der Raum um das Messer ausreichend groß dimensioniert, verstopft dieser auch durch nasses oder extrem langes Gras nicht so schnell. Probefahren lohnt sich

Schnitthöhenregulierung

Zudem zu testen ist die Schnitthöhenregulierung: Angenehm ist es, diese direkt vom Fahrersitz aus zu bedienen. Im Übrigen gilt es, Aufsitzrasenmäher von Rasentraktoren zu unterscheiden: Ein Merkmal ist die Position des Motors. Während der Fahrer bei Aufsitzmäher auf dem Motor sitzt, ist dieser bei Rasentraktoren meist an der Front positioniert. Die Motoren von Aufsitzrasenmähern gibt es als Elektrostarter oder mit Akkumotoren.

Gewicht und Größe

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Kauf ist das Gewicht und die Größe. Gerade schwere und große Geräte haben oft eine richtige Sitzkabine, die zum einen garantiert, dass der Führer des Fahrzeuges komfortabel sitzt und auch vor Wettereinflüssen schützt. Zwar wird der Rasen durch ihr Gewicht einer höheren Belastung ausgesetzt, doch haben sie eine höhere Fahrstabilität, was ein Durchdrehen der Reifen unwahrscheinlicher macht. Für den privaten Gebrauch tut es meist ein kleiner Aufsitzmäher, während zur Betreuung großer Parks entsprechend schwere Maschinen angeschafft werden sollten.

Getriebewahl

Das Hydrostat-Getriebe

Ein Hydrostat-Getriebe schmiert sich über die Hydropumpe selbständig. Das macht die Antriebsart besonders wartungsarm. Ein Hydrostat-Getriebe ist außerdem leistungsfähig und robust. Es gibt Hersteller wie MTD, die das Hydrostat-Getriebe so konzipiert haben, dass Fahrer die Geschwindigkeit des Auswurfs stufenlos regeln können. Gleiches gilt auch für das Vorwärts- und Rückwärtsfahren. Der Hersteller hat ein Kipppedal im Fußraum eingebaut. Das ist eine sichere technische Lösung, denn so können die Fahrer des Aufsitzmähers mit Hydrostat-Getriebe permanent beide Hände am Lenkrad lassen. Weder Kuppeln noch Schalten per Hand ist nötig.

In der Praxis zeigen sich die Vorteile auch darin, dass ein Hydrostat-Getriebe dafür sorgt, dass ein Aufsitzrasenmäher sehr genau gelenkt werden kann. Das Schnittergebnis ist sauber und erfolgt bis nahe an die Rasenkante. Auch ist Fahren ohne Ruckeln möglich. Kommt zu einem solchen Mäher außerdem noch ein enger Wendekreis hinzu, gelingt auch die Rasenpflege von verwinkelten bzw. von Hindernissen durchsetzten Flächen problemlos.

Schaltgetriebe beim Aufsitzmäher

Beim Schaltgetriebe wird die Geschwindigkeit des Rasenmähers durch den eingelegten Gang vorgegeben. Der manuelle Schaltvorgang ähnelt dem in einem typischen Schaltwagen. Per Kupplung wird zwischen den Gängen gewechselt. Während des Schaltvorgangs ist der dazugehörige Hebel zu betätigen, in der Folge ruckelt das Fahrzeug. Das Mähen mit einem Aufsitzmäher mit Schaltgetriebe ist weniger komfortabel, als mit einem Hydrostat-Getriebe.

Autodrive Getriebe

Diese Antriebsart ist ebenfalls mit dem Automatik-Getriebe eines Kfz vergleichbar. Der Fahrer legt einfach den gewünschten Gang ein und fährt los bzw. weiter, ein Kuppeln ist nicht erforderlich. Der Umgang erfordert ein wenig Übung, wenn noch keine Erfahrungen mit einem Automatikgetriebe vorliegt. Allerdings gewöhnen sich auch Einsteiger schnell an dieses Getriebe.

Die Wahl des Auswurfs

Wer einen Aufsitz-Rasenmäher kauft, kann einige Kriterien anlegen, um das passende Produkt für sich zu finden. Ein Kriterium ist die Art des Auswurfs. Es gibt

  • Heckauswurf
  • Seitenauswurf
  • Frontsichelmäher

Der Auswurf des Rasenschnitts lässt sich mittels Deflektor steuern. Ein Deflektor sorgt dafür, dass der Rasenschnitt nicht unkontrolliert verspritzt wird, sondern relativ geordnet den Weg aus dem Mähwerk findet. Selbstverständlich sind Fangkörbe eine gute Option, um Rasenschnitt aufzufangen, statt ihn auf der Fläche liegen zu lassen. Doch es gibt gute Gründe, Rasenschnitt nicht aufzufangen. Ein Grund ist, dass mit dem Rasenschnitt die Fläche direkt gedüngt wird. Der Rasenschnitt schützt die Fläche außerdem in den heißen Monaten des Jahres davor, zu schnell auszutrocknen. Der andere Grund, Rasenschnitt nicht aufzufangen ist, dass langes Gras in kürzester Zeit den Auffangkorb füllt. Ein durchgängiges Mähen wäre effektiv nicht möglich, weil der Fangkorb ständig zu leeren wäre.

Allerdings ist es manchmal nötig, sich die zusätzliche Arbeit zu machen. Denn auf Flächen, die ein professionelles und einwandfreies Schnittbild erfordern, muss das Schnittgut aufgefangen werden. Bei Aufsitzmähern mit Heckauswurf lässt sich der Fangkorb bequem vom Sitz aus erledigen. Bei Geräten mit Seitenauswurf ist allerdings in den meisten Fällen ein Absteigen nötig.

Heckauswurf

Der Heckauswurf sorgt dafür, dass der Rasenschnitt hinter das Fahrzeug geworfen wird. Ideal sind Geräte mit Heckauswurf für Flächen mit relativ langem Gras, das nach dem Schnitt auf dem Rasenstück verbleibt. Geräte mit Heckauswurf sind insgesamt kompakter und können leichter manövriert werden. Außerdem ist die Gefahr geringer, dass Wände, Mauern und andere Gegenstände und Bauteile am Rand der Rasenfläche mit dem Rasenschnitt verschmutzt werden. Das passiert nämlich häufig bei Aufsitzmähern mit seitlichem Auswurf.

Aufsitzmäher mit Heckauswurf lassen sich fast alle mit Fangkörben nachrüsten, wenn sie nicht ohnehin standardmäßig damit ausgestattet sind. Alternativ lässt sich also das Schnittgut auffangen. Im Herbst sind solche Geräte ideal, um Laub aufzunehmen, das im nächsten Schritt kompostiert wird. Außerdem sind sie mit dem passenden Zubehör als Mulchmäher nutzbar.

Seitenauswurf

Der Name sagt schon, dass beim Seitenauswurf der Rasenschnitt seitlich ausgeworfen wird. Dieser verteilt sich dann nicht nur auf der Rasenfläche, sondern kann auch auf den Beeten oder Wegen landen. Deshalb sollte der Auswurf immer zur Rasenfläche hin zeigen. Auch bei einem Aufsitzmäher mit Seitenauswurf lässt sich ein Fangkorb nachrüsten, dasselbe gilt für die Mulchfunktion.

Die Handhabung von Aufsitzmähern mit Seitenauswurf ist etwas schwieriger, als bei Geräten mit Heckauswurf. Der Mäher benötigt in der Breite mehr Platz zum Rangieren. Allerdings macht sich der Unterschied preislich bemerkbar. Geräte mit Seitenauswurf sind in der Regel günstiger.

Frontsichelmäher Frontsichelmäher tragen ihr Schnittwerkzeug vor sich her. Sie werden vorwiegend dort eingesetzt, wo ein typischer Aufsitzmäher mit Seiten- oder Heckauswurf nicht herankommt. Frontsichelmäher sind für Rasenflächen unter Sträuchern oder bei anderen schwer zugänglichen Stellen geeignet. Ein Vorteil haben Frontsichelmäher außerdem: Sie schneiden zuerst das Gras und fahren es vorher nicht platt. Besonders wendig sind Frontsichelmäher mit Knicklenkung. Sie lassen auch das Manövrieren in beengten Verhältnissen zu.

Probefahrt empfehlenswert

Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine Probefahrt zu wagen. Schließlich würde auch niemand ein Auto ohne Probefahrt kaufen. Tipp: Vielleicht hat der eine oder andere Bekannte sich bereits für einen Aufsitzrasenmäher entschieden. Dann eignet sich dieser gewiss auch für einen Praxistest, denn natürlich zählt auch das Fahrverhalten. Sicherliich ist es weniger wichtig als bei einem Auto, allerdings muss sich jeder Führer eines Aufsitzmähers sicher genug fühlen, um das Gefährt unfallfrei fahren zu können. Und auch hier ist Komfort gefragt: Schaltgetriebe sind vergleichsweise schwer zu fahren, allerdings sind die Geräte auch günstiger. Hydrostat-Getriebe hingegen sind leichter zu bedienen. Eine dritte Antriebsart ist der Autodrive, auch Automatic genannt.

Technische Kennzeichnungen eines Aufsitzrasenmähers

Schnittbreite, Fangkorbvolumen, Schnitthöhenregulierung – nach diesem Muster sind die wichtigsten Kennzahlen von Aufsitzrasenmähern vergleichbar. Allerdings ist auch der Vergleich der folgenden Werte empfehlenswert:

  • Motorleistung. Ähnlich wie bei einem Auto wird diese in kW oder PS angegeben. Sinnvoll ist es, wenn die Leistung mit zunehmender Fläche steigt. Ist dies nicht der Fall, kann der vermeintliche Zeitfaktor schnell ins Gegenteil umschlagen, denn ein untermotorisierter Aufsitzrasenmäher ist nicht schneller als die Schiebevariante.
  • Größe/Gewicht. Die Größe des Aufsitzrasenmähers ist für zwei Dinge wichtig: Einmal, damit der Nutzer auch beim Fahren des Aufsitzmähers bequem sitzen kann und zum anderen, damit sich der Käufer bereits im Vorfeld überlegen kann, wo das Gerät vor Wettereinflüssen geschützt ist. Insbesondere auf die Breite ist hierbei zu achten, denn meist passt der Aufsitzmäher nicht durch die Tür des Schuppens. Das Gewicht ist insbesondere wichtig in Anbetracht der Stabilität. Ein vergleichsweise leichtes Gerät ist oft instabiler, allerdings belastet es den Rasen auch weniger.
  • Wenderadius. Grundsätzlich gilt: Je größer der Wenderadius ist, desto größer und unverbauter sollte auch das Grundstück sein, denn sonst wird das Wenden und Umfahren der Hindernisse entsprechend schwierig bzw. die Mähleistung entsprechend ungenau. Je weiter der Aufsitzmäher beim Mähen von den Hindernissen entfernt ist, desto größer ist der Bedarf an manuellen Nacharbeiten, die den Zeitvorteil schnell zunichtemachen.
  • Schnitthöhen. Während es dem einen auf einen Millimeter mehr oder weniger nicht ankommt, wünscht sich der andere Nutzer eine genaue Schnitthöhenbestimmung. An dieser Stelle empfiehlt sich der Vergleich dieses Wertes – und der Stufen, die einstellbar sind.
  • Schnittbreite. Grundsätzlich gilt: Je breiter, desto schneller, denn die Schneidefläche nimmt mit der Schnittbreite zu.
  • Fangeinrichtung. Je größer die Fangeinrichtung ist, desto länger kann der Fangkorb das abgeschnittene Gras einsammeln. So sollte die Fangeinrichtung entsprechend groß dimensioniert sein, um nicht im Minutentakt geleert werden zu müssen.

Funktionen eines Aufsitzrasenmähers

Geht man von seinem ursprünglichen Verwendungszweck aus, so ist die Urfunktion eines Aufsitzrasenmähers das Mähen des Rasens. Das heißt: Der Fahrer stellt die gewünschte Rasenhöhe am Gerät ein und setzt sich auf den Aufsitzrasenmäher. Der Mähvorgang startet. Das ist allerdings längst noch nicht alles, denn die Aufsitzrasenmäher der heutigen Generation können noch viele weitere Aufgaben bewerkstelligen.

Rasenpflege mit Aufsitzrasenmähern: Mulchen, Entlüften und von Moons befreien

Vertikutieren bedeutet, dass der Aufsitzrasenmäser Mulch und Moos aus dem Rasen zieht und dabei dem Rasen Luft verschafft. Der Aufsitzrasenmäher hat dazu ein spezielles Zubehörteil, welches senkrecht in den Boden schneidet. Je nach Modell wird das aus dem Rasen entfernte Grünzeug anschließend im Fangkorb aufgefangen oder ausgeworfen. Beim Mulchen hingegen wird der abgeschnittene Rasen zum Dünger. Denn dieser wird mit dem entsprechenden Mulchkit, welches am Aufsitzrasenmäher zu befestigen ist, nicht ausgeworfen, sondern auf der Rasenfläche abgelegt. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Rasen mithilfe eines Aufsitzrasenmähers von Moos zu befreien und ihn zu entlüften. Beides dient der Pflege des Rasens. Langfristig kann dieser so strapazierfähiger werden.

Aufsitzrasenmäher können umfunktioniert werden: Caddy, Kehrmaschine, Schneeschieber uvm.

Neben den klassischen Funktionen eines Aufsitzrasenmähers haben sich zwischenzeitlich noch weitere Funktionen etabliert, die leicht mit den entsprechenden Anbauteilen umzusetzen sind. Mit einem Anhänger beispielsweise wird der Aufsitzrasenmäher schnell zum privaten Caddy, der einen zu entlegenen Grundstücksecken bringt und dabei benötigtes Werkzeug im Anhänger mitführt. Montiert der Besitzer eine Kehrvorrichtung an, so wird der Aufsitzrasenmäher schnell zum Laubeinsammler. Tipp: Für den Einsatz im Winter gibt es Streuvorrichtungen und Schneeschieber, die anmontiert werden können. Auch gibt es eine Spritzvorrichtung, die den Aufsitzrasenmäher zum Düngen und zum Unkraut vernichten nutzbar macht.

Welcher Aufsitzmäher für welchen Rasen?

Die Auswahl ist groß – und es fällt dementsprechend schwer, den passenden Aufsitzrasenmäher zu finden. Dabei ist dies vergleichsweise einfach, wenn einige grundlegende Fragen im Vorfeld betrachtet werden:

  1. Wie groß ist die zu mähende Fläche?
  2. Wie ist die Beschaffenheit der zu mähenden Fläche (eben, steil)?
  3. Wie viel Hindernisse stehen auf der Fläche?
  4. Welche Funktion erfüllt der Rasen?

Grundsätzlich gilt, dass die kleinsten Aufsitzrasenmäher heute bereits ab einer Fläche von ca. 500 m² rentabel sind. Nutzer sollten insbesondere darauf achten, ein Gerät zu kaufen, das der Fläche entspricht, denn ein Aufsitzrasenmäher, der weit unter seiner Leistung läuft, ist oft störungsanfällig. Achtung: Ein kleines Gerät ist auch oft vergleichsweise gering motorisiert.

Die meisten Hersteller halten den Einsatz von Aufsitzrasenmähern auf Flächen mit 20 oder 30 % Neigung noch für vertretbar. Wird es steiler, steigt auch die Gefahr, dass das Gerät kippt. Darüber hinaus können durchdrehende Räder den Rasen beschädigen. Gleicht das Gelände einer Buckelpiste, tut sich der Aufsitzrasenmäher ebenfalls schwer, ein gleichmäßiges Mähergebnis zu erzeugen. Zudem wirkt sich das Mähen eines Untergrunds mit vielen Wurzeln negativ auf das Schneidewerkzeug aus, welches schnell stumpf wird.

Die meisten Hersteller halten den Einsatz von Aufsitzrasenmähern auf Flächen mit 20 oder 30 % Neigung noch für vertretbar. Wird es steiler, steigt auch die Gefahr, dass das Gerät kippt. Darüber hinaus können durchdrehende Räder den Rasen beschädigen. Gleicht das Gelände einer Buckelpiste, tut sich der Aufsitzrasenmäher ebenfalls schwer, ein gleichmäßiges Mähergebnis zu erzeugen. Zudem wirkt sich das Mähen eines Untergrunds mit vielen Wurzeln negativ auf das Schneidewerkzeug aus, welches schnell stumpf wird.

Obstgarten oder Bolzplatz?

Möchte man einen Rasen mit vergleichsweise vielen Obstbäumen mit einem Aufsitzrasenmäher mähen, muss dieser entsprechend wendig sein. Dabei sind die PS weniger wichtig, da es nicht um die Fläche oder die Geschwindigkeit geht. Ausschlaggebend ist die Fähigkeit des Gerätes, möglichst präzise an Ecken und Kanten entlang zu mähen – ohne eine zeit- und arbeitsintensive Nachbearbeitung mit der Hand oder einem anderen Gerät zu erfordern. Ein Vergleich der Schnittbreiten ist darüber hinaus sinnvoll.

Einen großen Unterschied macht auch die Nutzung des Rasens: Wird die Fläche als Bolzplatz genutzt, muss der Rasen entsprechend dicht und robust sein. Dies wird durch regelmäßiges Mähen, Düngen, Wässern, Vertikutieren und Belüften der Wurzeln möglich. Tipp: Nutzer tun gut daran, ein Modell auszusuchen, das Zubehör für die entsprechende Rasenpflege im Portfolio hat. Achtung: Wird der Aufsitzrasenmäher auch für das Mähen von hochwachsenden Wiesenflächen eingesetzt, muss bei der technischen Ausstattung darauf geachtet werden, dass sich das Modell auch als Hochgrasmäher bewährt hat.

Bedienung und Handhabung eines Aufsitzmähers

Aufsitzrasenmäher Aufsitzen, anlassen, losfahren. Prinzipiell ist die Bedienung eines Aufsitzmähers ähnlich wie die eines Autos. Selbstverständlich variiert die Technik je nach Hersteller, allerdings ist das gemeinsame Merkmal in jedem Fall das Aufsitzen. Ist der Sitz so eingestellt, dass der Fahrer alle Bedienteile erreichen kann, kann der Mähvorgang gestartet werden. Wie der Fahrer den Motor startet, hängt vom jeweiligen Modell ab. Einige Modelle laufen ab Werk auf optimaler Drehzahl. Bei anderen Varianten sind noch immer Choke (Starterklappe) und Primer zu finden. Elektrostarter sind aktuell am weitesten verbreitet.

Einige Aufsitzmäher sind noch mit Schaltgetriebe erhältlich. Bei diesen braucht es ein wenig Übung, um das Kuppeln des Gefährts auch ohne Ruckeln zu schaffen. Immer mehr in die Gärten schaffen es indes Hydrostat-Getriebe. Diese ermöglichen es dem Kunden, sich voll und ganz auf das Mähen zu konzentrieren – ohne schalten zu müssen. Das Schnittwerkzeug muss zum Fahren stets in der Ausgangsposition ruhen. Achtung: Je nach Motorisierung des Aufsitzmähers sind die Strecken schneller oder langsamer zu bewerkstelligen. Haben der Aufsitzmäher und sein Fahrer den Arbeitsort erreicht, so stellt der Besitzer das Mähwerk auf die gewünschte Schnitthöhe ein.

Ein Switchen zwischen verschiedenen Zubehörteilen ist möglich, allerdings sollte dazu der Motor komplett ausgestellt werden. Nach getaner Arbeit empfiehlt es sich, den Aufsitzmäher von Gras zu befreien.

Sicherheitshinweise bei der Nutzung von Aufsitzmähern

Da es sich bei einem Aufsitzmäher um ein elektrisches Gerät handelt, seien an dieser Stelle einige Sicherheitshinweise aufgeführt:

  • Ein Aufsitzmäher ist ein Gefährt, das nur bei vollem Bewusstsein benutzt werden darf.
  • Kinder und Tiere haben beim Betrieb eines Aufsitzmähers nichts in dessen Nähe zu suchen.
  • An Steilhängen über 20 % ist das Mähen mit einem Aufsitzmäher gefährlich und bei den meisten Modellen nicht erlaubt.
  • Fallen beim Betrieb des Geräts Geräusche auf, so ist es unverzüglich auszuschalten, um zu verhindern, dass etwaige Gegenstände im Mähwerk zum Geschoss oder Einzelkomponenten des Aufsitzmähers beschädigt werden.

Vergleich von Aufsitzmähern mit Schieberasenmähern

Größere Rasenflächen mit dem Schiebemodell zu mähen kann richtig anstrengend sein. Zudem ist es mitunter recht zeitintensiv, regelmäßig das riesige Grundstück abzulaufen. Ab einer Rasenfläche von über 500 m² ist das Mähen mit einem Aufsitzmäher also in erster Linie schneller und einfacher, als mit einem Schiebemodell. Darüber hinaus spricht die Funktionsvielfalt für einen Aufsitzrasenmäher, denn dieser kann als kleiner Transporter genutzt werden oder dient als kleine Kehrmaschine oder motorisierter Schneeschieber.

Das 2-in-1-Prinzip bei Aufsitzrasenmähern mit Mulchfunktion ist ein großer Vorteil, denn es spart Zeit und Dünger. Wer regelmäßig seinen Rasen mulcht, versorgt diesen gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen – und das sieht man nicht zuletzt auch an der Farbe. Regelmäßig gemulchte Rasenflächen erstrahlen in sattem Grün. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das abgeschnittene Gras nicht anderweitig entsorgt werden muss, da es auf der Rasenfläche auch noch hilft.

Hohe Kosten bei Anschaffung und Wartung sind die größten Nachteile

Nachteilig sind hingegen die vergleichsweise hohen Anschaffungspreise von Aufsitzmähern, die zwischen 1.000 und 5.000 € ohne Zubehör liegen. Wer nun an die Anschaffung eines gebrauchten Autos denkt, ist bereits auf der richtigen Fährte: Auch die Betriebs- und Wartungskosten schlagen (ähnlich wie beim Auto) beim Aufsitzrasenmäher nochmal zu Buche. Wer bei einfachen Wartungsaufgaben nicht selbst Hand anlegen kann – also nicht entsprechend technisch fit ist – der muss den Aufsitzrasenmäher zur Fachwerkstatt bringen. Und dort ist nicht nur die Wartung kostenintensiv, sondern je nach Größe des Aufsitzrasenmähers auch der Transport dorthin. Darüber hinaus tut sich der Aufsitzrasenmäher schwer, wenn das Gelände steil ist, und ist zudem unpraktisch, wenn viele Hindernisse natürlicher und künstlicher Art auf der Rasenfläche stehen.

Wartung und Aufbewahrung der Aufsitzmäher

Wie bei jedem anderen technischen Gerät hilft eine regelmäßige Wartung, die Funktionsfähigkeit zu erhalten und Schäden an Baukomponenten zu verhindern. In diesem Zusammenhang fällt auch die richtige Reinigung des Gerätes unter den Bereich Wartung. Vor jedem Reinigungs- oder Wartungslauf gilt eines: Der Motor muss selbstverständlich ausgeschaltet sein. Der Zündschlüssel ist abgezogen. Die Feststellbremse ist aktiv. Vor jeder Reinigung müssen alle beweglichen Teile stillstehen. Es empfiehlt sich, den Zündkerzenstecker zu ziehen, falls vorhanden. Das verhindert einen ungewollten Motorstart.

Bei der Reinigung der Messer ist äußerste Vorsicht geboten. Sicherheitshandschuhe sind ein Muss. Etwas unhandlich wird die Reinigung, da der Nutzer den Aufsitzrasenmäher nicht stärker als ca. 30° kippen sollte. Der Grund: Je nach Bauart könnte Kraftstoff austreten und einen Motorschaden zur Folge haben. Achtung: Alle elektrischen Komponenten eines Aufsitzrasenmähers dürfen nicht mit Wasser gereinigt werden. Gibt es eine Grasfangeinrichtung, die abmontierbar ist, kann diese beispielsweise mit einem Gartenschlauch vom Grasschnitt befreit werden. Vor dem nächsten Gebrauch muss diese allerdings komplett getrocknet sein, bevor sie wieder ans Gerät anmontiert werden darf.

Weitere klassische Wartungsmaßnahmen sind der Austausch des Motoröls, die Erneuerung der Batterien und die Überprüfung des Reifendrucks. In der Regel steht im Wartungsbuch eines jeden Aufsitzrasenmähers, in welchen Intervallen ein Ölwechsel empfehlenswert ist. Darüber hinaus ist ausgewiesen, wann der Nutzer Drehpunkte und weitere Einzelkomponenten wie Lenkgelenke, Radlager und Achsen schmieren sollte. Neben den Wartungsaufgaben, die in Eigenregie zu bewerkstelligen sind, empfiehlt es sich für die Schleifung des Messers sowie den Wechsel der Zündkerzen eine Fachwerkstatt hinzu zu ziehen. Bei einigen Herstellern ist der Käufer sogar dazu verpflichtet, will er den Gewährleistungsanspruch aufrechterhalten.

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