Pizzastein für den Gasgrills – braucht man ihn?

Mit Pizzasteinen wird die Zubereitung von Pizza auf dem Gasgrill möglich. Das Küchenutensil besteht meist aus Keramik, Cordierit, Schamott oder Speckstein. Es handelt sich dabei um quadratische oder runde, flache Steine.

Wofür braucht man einen Pizzastein?

Ein Pizzastein wird verwendet, um einen Steinofen zu ersetzen. Die Qualität von Pizza aus dem eigenen Ofen entspricht häufig nicht jener, welche aus Restaurants bekannt ist. Nicht jeder Mensch besitzt die Möglichkeit einen Steinofen zu verwenden. Ein solcher verspricht die gewünschte Qualität. Der Pizzastein bietet die Möglichkeit aus anderen Geräten ein ähnliches Potenzial für gute Pizzen zu schöpfen. Er kann im Ofen und auf dem Grill verwendet werden.

Das Ziel ist es, eine Pizza backen zu können, welche einen knusprigen Boden und zugleich einen saftigen Belag hat. Im eigenen Ofen ist meist nur eines der beiden Ziele erfüllt. Auf dem Grill Pizza zu´zubereiten ist generell nicht einfach. Durch das Erwärmen eines Pizzasteins können die gewünschten Effekt trotzdem erreicht werden. Die Pizza wird dazu direkt auf dem erhitzten Stein zubereitet. Beachtet werden sollte dabei die Zeit, welche der Pizzastein zum Aufwärmen benötigt. Ansonsten ist ein effektives Backen der Pizza nicht möglich.

Vorteile eines Pizzasteins

Dieses Küchenutensil bietet gegenüber dem Grillrost und dem Backblech einige Vorteile. Der grobe Naturstein ist in der Lage vom Teig und Belag abgegebene Feuchtigkeit aufzunehmen. Auf diese Weise verhindert er ein Einweichen des Teiges. Durch die Eigenschaft des Pizzasteins, Wärme zu speichern und gleichmäßig abzugeben, werden die darauf zubereiteten Pizzen ebenso gleichmäßig gar. Der Effekt, dass man in der Mitte rohe Pizza aus dem Ofen holt, bleibt also aus. Ein besonderer Vorteil des Pizzasteins für den Grill ist, dass er direkt in der Glut verwendet werden kann. Die hohen Temperaturen machen dem Stein nichts aus.

Dafür wird aber eine geringere Garzeit erreicht. Der Teig ist durch die hohe Temperatur im Grill schnell gar. Auf diese Weise bleibt der Belag noch saftiger. Die Anwendungen von Pizzasteinen beschränken sich aber nicht nur auf Pizza. Auch andere Speisen, wie Flammkuchen, Fladenbrote und Ciabatta Brötchen können gebacken werden. Ebenfalls ist es möglich die besonderen Eigenschaften des Pizzasteins für die Zubereitung von Fleisch und Fisch zu nutzen. Die Reinigung des Steins zum Schluss ist einfach. Durch die Hitze erledigt sich das meiste von selbst. Falls doch Reste bleiben sollten, reicht es, den Stein abzubürsten. Spülmaschinen und Spülmittel schaden dem Stein.

Fazit

Wer viel Wert auf eine gute Pizza legt und das Geld für einen Steinofen im Garten nicht übrig hat, der ist mit einem Pizzastein gut bedient. Die Steine kosten etwa 20 € – 50 € und erzeugen ähnliche Ergebnisse. Außerdem kann das kulinarische Aufgebot jeder Grillparty auf diese Art und Weise einfach aufgestockt werden. Man sollte dabei jedoch überlegen, ob einem die zusätzlich benötige Zeit zum Aufwärmen des Steines das Erlebnis Wert ist. Dabei handelt es sich um ca. 30 min. Diese sollten bei der Verwendung eingeplant werden. Da ein Steinofen aber auch Vorbereitungszeit benötigt, fällt dieser Nachteil nicht sonderlich ins Gewicht. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein Pizzastein eine sinnvolle und dabei nicht sehr große Investition darstellt, die jedes Pizzaerlebnis verbessern kann.

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