Die Funktionsweise eines Rasenmäher-Roboters

Wer überlegt, die Rasenpflege zukünftig von einem Rasenmäh-Roboter realisieren zu lassen, der stellt sich zwei wesentliche Fragen. Zum einen fragt er sich, ob er dem Gerät auch vertrauen kann und ob die Rasenfläche hinterher wirklich akkurat gepflegt ist. Zum anderen möchte er natürlich wissen, wie ein Mäh-Roboter funktioniert und wie das eigenständige Arbeiten überhaupt möglich ist.

Dem Mäh-Roboter den Weg zeigen

Damit der Mäh-Roboter die Rasenfläche gründlich pflegt und vor Hindernissen, wie Liegestühlen, Bäumen und blumenbeten ausweichen kann, muss ihm zunächst der Weg gezeigt werden. Dafür befindet sich im Lieferumfang ein Begrenzungsdraht, eine Schwachstromschleife. Mit dieser wird das zu mähende Gebiet genau abgesteckt. Verbraucher sollten darauf achten, bei der Platzierung des Begrenzungsdrahtes möglichst genau vorzugehen und vor allem Gegenstände genau abzugrenzen, über welche sich der Rasenmäh-Roboter nicht hermachen soll. Der Begrenzungsdraht ist mit dem Stromnetz verbunden. Der Strom wird in einem Trafo in die entsprechende Spannung umgewandelt und fließt während des Mäh-Vorgangs durch die Schwachstromschleife. Ein integrierter Signalgenerator versorgt den Mäh-Roboter dann mit den jeweiligen Signalen, die für den Mäh-Vorgang erforderlich sind.

Rasenmähen leicht gemacht

Vielmehr technische Details muss der Anwender eigentlich nicht kennen, um das Funktionsprinzip eines Mäh-Roboters nachvollziehen zu können. Nachdem der Begrenzungsdraht ausgelegt wurde, muss der schlanke und leise Mäh-Roboter bloß noch auf der Rasenfläche platziert werden. Der Rest funktioniert dann fast wie von allein. Betrieben wird der Mäh-Roboter entweder mit Batterien oder durch Solarzellen. In den Rasenmäh-Roboter sind Sensoren integriert, welche die Signale zum Mähen erkennen.

Alle Funktionen, die dann noch notwendig sind, werden von einem in den Roboter integrierten Mikroprozessor automatisch ausgeführt. Nun fragt sich der Anwender sicherlich noch, woher der Mäher weiß, in welche Richtung er sich fortzubewegen hat. Das weiß der Mäh-Roboter auch nicht. Er bewegt sich vielmehr nach dem Zufallsprinzip fort. Die Grünfläche wird also nicht Bahn für Bahn gemäht, sondern entweder in Vierecken, Rauten oder Spiralen. Dennoch wird es dem Gerät gelingen, jede Stelle der vordefinierten Mäh-Fläche einmal abzufahren und dort für Ordnung zu sorgen.

So werden Hindernisse umfahren

Die technische Seite dürfte nun klar sein. Nun bleibt nur noch die Klärung der Frage, wie der Mäh-Roboter sich verhält, wenn er nicht über eine freie Fläche fährt, sondern ihm Bäume, der Liegestuhl oder ein Blumenbet im Weg stehen. Im Mäh-Roboter befindet sich ein Computer, welcher Signale aussendet. Dadurch und auch durch den Begrenzungsdraht weiß der Rasenmäher, dass sich ihm ein Hindernis in den Weg stellt. Dieses wird dann von ihm geschickt umrundet. Er lenkt dann seinen Weg automatisch in eine andere Richtung.

Diese Leistungen dürfen von einem Mäh-Roboter erwartet werden

Ganz wird der Rasenmäh-Roboter die Gartenarbeit für seinen Besitzer nicht übernehmen. So lässt er den geschnittenen Rasen einfach an Ort und Stelle liegen. Nicht nur auf die Funktionsfähigkeit darf der Kunde sich verlassen. Für sein Geld sieht er auch eine nicht zu unterschätzende Leistungsstärke. In einer Stunde ist es dem Gerät problemlos möglich zwischen 80 und 100 QM Rasenfläche zu mähen. Der intelligente Gartenhelfer bemerkt zudem eigenständig, wann er seine Akkus wieder aufladen muss. Über programmierte Suchschleifen findet er seinen Weg eigenständig zurück zur Ladestation und lädt seine Akkus wieder auf.

Bei Mäh-Robotern, die mit Sonnenenergie betrieben werden empfiehlt es sich, das Gerät die ganze Saison über eingeschaltet zu lassen, um von einer zuverlässigen Funktionsweise profitieren zu können. Sollte der solarbetriebene Mäh-Roboter jedoch einmal nicht benötigt werden, etwa bei einem Gartenfest, kann der Besitzer diese Ruhepause auch einprogrammieren. Mäh-Roboter sind zwar vielleicht nicht zu einem Schnäppchenpreis zu erstehen, sie stellen jedoch eine sinnvolle Unterstützung bei der Gartenarbeit dar und das innovative Funktionsprinzip ermöglicht eine zuverlässige und gründliche Arbeitsweise.

Ähnliche Artikel
1943 gründete Robert McCulloch die McCulloch Motors Corporation in Wisconsin. Einige Jahre späte verlegte das
Viking ist eine österreichische Firma und Tochterunternehmen der Stihl International GmbH. Viking ist bekannt für
Eine Ziehhacke sollte in der Landwirtschaft für leichteres Arbeiten sorgen – und das klappte! Georg