Das Hochbeet: Aufbau, Füllen und Bepflanzen

Ein Hochbeet ist eine Variante des naturnahen Gartenbaus und wird nicht auf dem Boden aufgestellt, sondern höher angelegt. Hochbeete sind in der Regel kastenförmig und haben einen schichtweisen Aufbau. Im unteren Bereich des Beets kann man Essensreste und Gartenabfälle deponieren, um der Erde neue Nährstoffe zu geben. Das Hochbeet hat die besondere Funktion, dass sie die entstehende Wärme vom verrotteten Material aufnimmt, die dann zum Pflanzenwachstum führt. So bekommen die Pflanzen alle nötigen Nährstoffe durch „Bio-Abfall“.

Aufbau eines Hochbeets

Es gibt einige Dinge, die man bei einem Aufbau eines Hochbeets beachten muss. Zu aller erst stellt sich die Frage, ob man ein Hochbeet selbst bauen möchte oder sich eins kauft. Gehen wir mal davon aus, dass man sich die ganze Anstrengung ersparen möchte, dann gilt es jetzt nur noch das Hochbeet zu befüllen. Doch wie geht man das Ganze jetzt nun an? Ganz einfach eigentlich. Zu Beginn ist es entscheidend, welche Art von Pflanzen eingepflanzt werden sollen. Der Jahreszeitpunkt spielt selbstverständlich auch eine Rolle. Frühbeete werden beispielsweise meist kurz nach dem Winter schon gepflanzt, damit man schon nach wenigen Wochen, noch in der kalten Jahreszeit, die ersten Erfolge sieht. So kann schon früher mit dem Ernten begonnen werden. Bei einem Hochbeet sollte das Wetter schon erheblich wärmer sein, als bei der Frühbeet-Variante. Durch die wärmeren Temperaturen, können die Pflanzen schneller wachsen und gedeihen.

Hier erfährst du, wie du auch ganz einfach ein Hochbeet selbst bauen kannst.

Füllung

Das Füllen eines Hochbeets ist relativ unkompliziert. Das Schwierige an dieser Angelegenheit ist nur, mit welchen Materialien das Hochbeet am besten befüllt werden sollte? Das Hochbeet hat eine chronologische Struktur, die auch auf jeden Fall befolgt werden sollte, denn sonst können die gewünschten Ergebnisse abweichen. In erster Linie ist es wichtig, den Boden des Beets mit vergammelten und verrotteten Material zu befüllen. Danach wird die Erde dazugegeben. Durch das verrottete Material nimmt die Erde dessen Nährstoffe auf und überträgt sie auf die Wurzel der Pflanzen. So wird ein maximales und gesundes Wachstum der Pflanze gesichert.

Bepflanzung des Hochbeets

Die Bepflanzung ist der letzte Schritt, der jetzt noch gemacht werden muss. Hier geht es darum zu wissen, welche Art von Pflanze man einpflanzen möchte. Am besten schaut man sich zu den jeweiligen Pflanzen einen Erfahrungsbericht oder ein Video an, welches hierbei behilflich sein könnte. So lernt man auf was man achten muss und welche Fehler es zu vermeiden gilt.

Vor- und Nachteile eines Hochbeets

Vorteile

Nachteile

  • Anschaffungskosten
  • könnte zu schwer sein
  • darf nicht den Boden berühren

Fazit

Schlussendlich muss man selbst entscheiden, ob ein Hochbeet für einen selbst sinnvoll ist. Jedoch wird ersichtlich, dass das Hochbeet mehr Vorteile als Nachteile hat. Mit den nötigen Tipps und Tricks, kann man im Handumdrehen das eigene Beet bauen bzw. kaufen und es so befüllen wie es einem gefällt. Man sollte immer darauf achten, was die jeweilige Pflanze benötigt. Weitere Hilfe findet ihr in diversen Gartenforen. Dort kann man ganz einfach Fragen an die Community stellen und in der Regel lässt die Antwort auch nicht allzu lange auf sich warten. Wir hoffen unser Artikel hat dir gefallen!

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Hochbeet für deinen Garten!

André Müller