Die Clematis stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse und wird auch Waldrebe genannt. Sie ist eine blühfreudige Kletterpflanze und ist hübsch anzusehen. Die sternförmigen Blüten lieben die Sonnen, während das Fußwerk der Pflanze den Schatten bevorzugt. Idealerweise pflanzt man die Clematis daher an den Fuß eines Baumes und lässt sie in den Baum klettern. Man kann sie auch an Lauben, Spaliere oder Mauern setzten.
Bevor man die Clematis in den Boden pflanzt, sollte man den Wurzelballen nochmal gut durchfeuchten, in dem man ihm ein Tauchbad gönnt. Dazu füllt man einen Eimer mit Wasser und setz den Topf mit der Pflanze so lange hinein, bis keine Luftblasen mehr an die Oberfläche steigen.
Hat man dann den geeigneten Standort gefunden, hebt man das Pflanzloch aus. Es sollte so tief sein, dass die Oberfläche des Ballens später unter der Erde liegt. So sind die ersten Triebansätze gut geschützt.
Ist das Loch gegraben, nimmt man die Pflanze aus dem Topf und lockert die verfilzten Wurzeln vorsichtig mit den Fingern. Am liebsten mögen Clematis einen lockeren, nährstoffreichen Boden. Daher sollte nach Bedarf der Aushub in einem Eimer mit Sand, Kompost und Blumenerde gemischt werden.
Die Pflanze sollte in Schräglage in das Loch gesetzt werden. Die meisten Clematis werden gestäbt verkauft. Die gestäbten Triebe müssen an den Baumstamm, das Spalier oder an die Laube gesetzt werden und das Pflanzloch mit Substrat und dem Erdengemisch aufgefüllt werden. Die Erde um den Ballen muss man mit den Händen festdrücken.
Um dem Wurzelbereich der Clematis ausreichend Schutz vor der Sonne zu bieten, empfiehlt es sich, eine Mulchschicht auf dem Boden zu verteilen. Man kann aber auch schattenverträgliche Bodendecker um die Clematis pflanzen. Geeignet sind Bodendecker wie die Elfenblume, Schaumblüte, Goldbeere o.ä.
Im Anschluss muss die neu gepflanzte Clematis gründlich bewässert werden. Regelmäßiges Gießen darf man nicht vergessen
Clematis-Sorten
Clematis haben je nach Gruppenzugehärigkeit unterschiedliche Blütezeiten. Im Frühling wachsen besonders die Berg-Waldrebe, Anemonen-Waldrebe und die Alpen-Waldrebe. Sie blühen recht üppig und gehören zu den Frühlingsblühern.
Die großblumigen Clematis-Hybride blühen sogar zweimal im Jahr. Die Blüte setzt ein im Mai ein und nach einem Rückschnitt blüht sie ein zweites Mal im Spätsommer.
Besonders robust sie die italienischen Sorten. Wie die meisten Wildarten sind sie gegen Wurzelpilze resistent und daher bei vielen Gartenfreunden beliebt. Allerdings blühen die italienischen Waldreben erst ziemlich spät. Sie blühen ausschließlich am neuen Austrieb, der meist erst ab Ende Juni beginnt.
Pflanzzeit für Clematis
Grundsätzlich können Clematis das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit ist allerdings im Spätsommer. Zwischen August und Oktober beträgt die Bodentemperatur zwischen 15 und 20 Grad, was für ein gutes Wurzelwachstum sorgt. So kommen die Pflanzen besser durch den Winter. Außerdem kann die Clematis dann im nächsten Frühjahr bereits üppig blühen.
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