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Berichtet die Wettervorhersage vom ersten Frost, ist es an der Zeit, Vorkehrungen zu treffen, um Gladiolen zu überwintern. Die Mehrzahl der Schwertliliengewächse reagiert empfindlich auf niedrige Temperaturen. Wenige Sorten sind winterhart und überstehen die kalte Jahreszeit im Freien. Welche Vorbereitungen Gartenfans treffen, um die farbenprächtigen Schwertliliengewächse vor Kälte zu schützen, verraten die folgenden Tipps.
- VERPACKUNGSINHALT: Sie erhalten 50 große Gladiolenzwiebeln, eine Mischung aus über 7 Farben und Sorten, pflanzfertig. Für eine gesunde Blüte bis zur Verwendung kühl und trocken lagern.
- PFLEGELEICHT: In gut durchlässige Erde im Garten oder Topf pflanzen; regelmäßig gießen. Nicht winterhart.
- SPEKTAKULÄRE BLÜTE: Lange Blütenstiele mit großen, farbenfrohen Blüten sorgen von Juli bis August für ein wunderschönes Gartenschauspiel.
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Der passende Zeitpunkt zum Überwintern von Gladiolen
Viele Gladiolensorten zählen zu den insektenfreundlichen Pflanzen und bereichern den Garten zwischen Juni und September mit ihrer Blütenpracht. Zur Auswahl stehen über 250 Arten der Schwertblumen, die als Beet- und Kübelpflanze Verwendung finden.
Einer Vielzahl der in Deutschland kultivierten Hybride fehlen allerdings Nektar und Pollen. Die Gewächse eignen sich anders als Schmetterlingsgladiolen weniger für einen insektenfreundlichen Garten.
Nach der Blüte beginnen Gartenbesitzer mit den Vorbereitungen, um die Gladiolen zu überwintern. Die Blätter der Schwertliliengewächse vergilben artabhängig Ende September oder Mitte Oktober. Sobald das geschieht, empfiehlt es sich, die Pflanze rund zehn Zentimeter über dem Boden abzutrennen.
Handelt es sich um eine kälteempfindliche Gladiolenart, graben die Gartenbesitzer im Anschluss die Wurzel aus der Erde. Winterharte Schwertblumen verbringen die kalte Jahreszeit im Erdreich. Sie halten art- und sortenabhängig Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius stand. Allerdings benötigen sie im Winter einen zuverlässigen Kälteschutz.
Gartenfans erkennen winterharte Gladiolen an ihren Blüten. Diese fallen kleiner aus als die Blütenpracht der kälteempfindlichen Exemplare. Zwerg-Gladiolen zählen zu den frostresistenten Gewächsen. Um ihre Zwiebel vor Kälte zu schützen, brauchen die Pflanzen ähnlich wie Schmucklilien eine wärmende Isolierschicht über dem Boden. Diese besteht aus:
- Kompost
- Laub oder
- Mulch
Ein luftdurchlässiger Winterschutz verhindert, dass sich Feuchtigkeit über der Erde staut und die Gladiolenzwiebel erreicht. Setzt Fäulnis ein, treibt die Schwertblume im nächsten Jahr nicht wieder aus.
Gladiolen überwintern – Schritt für Schritt
Gartenarbeit wirkt auf die Psyche ähnlich positiv wie Sport in der Natur. Zu dem Ergebnis kommt eine im November 2022 veröffentlichte Studie, an der 160 Menschen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren teilnahmen. Laut der Untersuchung reicht 20 Minuten Arbeit im Garten aus, um die Stimmung aufzuhellen.
In dieser Zeit gelingt es, Gladiolen zum Überwintern auszugraben. Gartenbesitzer holen die Knollen vorsichtig aus dem Erdreich und befreien sie von möglichen Erdklumpen. Bei diesem Schritt kontrollieren sie den Zustand der Pflanzwiebeln. Entdecken sie Fäulnis oder Anzeichen eines Schädlingsbefalls, entsorgen sie das jeweilige Exemplar.
Nach dem Ausgraben aller Gladiolenknollen gehen Gartenbesitzer für die Überwinterung der Pflanzen folgendermaßen vor:
- Knollen trocknen
- Gladiolen einlagern
- Zwiebeln im Frühjahr wieder auspflanzen
Bevor die Gladiolenknollen ihr Winterquartier beziehen, gilt es, sie äußerlich vollständig von Feuchtigkeit zu befreien. Als Hilfsmittel eignet sich dafür ein sauberes, weiches Tuch.
Im Anschluss platzieren die Gartenbesitzer die Knollen auf Zeitungspapier. Danach bereiten sie einen Raum vor, um die Gladiolen zu überwintern. Empfehlenswert ist ein frostfreier und trockener Lagerplatz mit einer Durchschnittstemperatur zwischen sieben und 15 Grad Celsius. Liegen die Werte darüber, drohen die Gladiolenknollen bis zum Frühjahr auszutrocknen.
Findet sich ein Ort, um die Gladiolen zu überwintern, platzieren die Pflanzenbesitzer darin einen Karton oder eine dichte Holzkiste. Wahlweise streuen sie den Behälter mit Sand aus, sodass eine rund zehn Zentimeter hohe Schicht entsteht. Im Sand eingebettet, verbringen die Gladiolen ihre Winterruhe. Alternativ ergibt es Sinn, die Knollen mit Zeitungspapier als Isolierschicht zu umwickeln.
Vorzugsweise liegen die Gladiolenknollen mit Abstand zueinander in der Kiste. Es ist nicht ratsam, sie aufeinanderzuschichten. Dadurch drohen Druckstellen und Fäulnis. Die Pflanzenknollen bleiben bis zum nächsten Frühjahr in ihrem Winterquartier. Das erneute Aussetzen der Pflanzen empfiehlt sich ab Ende April, sofern kein Frost droht.
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Nach dem Überwintern und Stecken
Bereits ab Mitte März gelingt es, Gladiolen im Haus vorzutreiben und dadurch die Blüte zu beschleunigen. Zum Vorziehen kommen die Knollen mit der nach oben zeigenden Triebspitze in mit Sand oder durchlässiger Pflanzerde gefüllte Töpfe.
Die Behälter platzieren die Besitzer an einem hellen, trockenen Ort mit einer Temperatur zwischen acht und 15 Grad Celsius. Durch regelmäßiges Gießen verhindern sie, dass die Erde austrocknet. In den ersten Wochen empfiehlt sich sparsames Wässern. Später achten Gartenfans darauf, dass keine Staunässe im Topf entsteht.
Abhängig von ihrer Art und Konstitution treiben die Gladiolen innerhalb weniger Tage aus. Vor dem Auspflanzen vorgezogener Schwertblumen müssen sich die Pflanzen an die Temperaturen im Freien gewöhnen. Dafür stellen die Besitzer die Töpfe an milden Tagen an einen sonnigen Platz auf Fensterbrett, Balkon oder Terrasse. Um die Gladiolen im Garten anzupflanzen, empfiehlt sich ein trockener Tag nach den Eisheiligen im Mai.
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Bevor Gartenbesitzer die Gladiolen ins Erdreich stecken, heben sie für jede Knolle ein zehn bis 15 Zentimeter tiefes Loch aus. In sandigem Untergrund erhöht sich die erforderliche Pflanztiefe um mehrere Zentimeter. Zwischen den eingepflanzten Gladiolen empfiehlt sich ein Abstand von jeweils 20 bis 30 Zentimetern.
Beim Einsetzen der Gladiolen gilt es, Ober- und Unterseite voneinander zu unterscheiden. Erstere ist an verdickten Augen, kleinen Austrieben oder dem Stängel des letzten Jahres erkennbar. Sobald sich die Knolle in der richtigen Position im Pflanzloch befindet, bedecken die Gartenbesitzer sie mit Erde. Anschließend wässern sie die frisch gepflanzten Gladiolen.
Tipp: Die Blühzeit von Gladiolen verlängert sich, wenn Gartenbesitzer die Knollen zwischen Ende April und Mitte Mai zeitversetzt wieder auspflanzen.
Fazit
Abhängig von ihrer Kälteresistenz brauchen Gladiolen zum Überwintern ein Winterquartier. Zu den winterharten Gewächsen zählen robuste Schwertblumen mit kleinen Blüten. Sie verbringen die Wintermonate im Erdreich mit einer Isolationsschicht über dem Boden. Die meisten Gladiolenarten sind nicht frostfest. Gartenfans graben deshalb die Knollen im Herbst aus und lagern diese bis zum Frühling in trockenen Räumen mit maximal 15 Grad Zimmertemperatur.
