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Der Garten ist für viele Deutsche vom Frühjahr bis in den Spätsommer oder sogar in den Herbst hinein so etwas wie die ganz persönliche Wohlfühloase. Zu Recht!
Denn hier kann man sich entspannen, die Sonne genießen, einen eigenen Pool aufbauen oder Spielgeräte für die Kinder aufstellen. Immerhin 37 Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Garten – mit den Pächtern von Kleingärten sind es sogar um die 45 Millionen Gartenbesitzer.
Gartenhaus als Highlight des Gartens
Ein Highlight vieler Gärten in Deutschland ist das Gartenhaus. Hier gibt es die unterschiedlichsten Modelle. Von kleinen Gartenschuppen, die gerade einmal groß genug sind, um die notwendigen Gartengeräte zu verstauen, bis hin zu Gartenhäusern, die von der Größe und der Einrichtung her als Gästehäuser genutzt werden könnten. Je nach Größe und Art der Nutzung kann ein solches Gartenhaus ein genehmigungsfreies Bauvorhaben sein oder eben ein Bauvorhaben, für das Sie eine Baugenehmigung benötigen.
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einen Bausatz für ein Gartenhaus zu kaufen oder selbst ein Gartenhaus zu bauen, ist die richtige Planung ein wichtiger Faktor. Denn zu einem gut nutzbaren Gartenhaus gehört immer auch der passende Gartenhaus Boden. Für den Boden im Gartenhaus gibt es verschiedene Möglichkeiten – immer abhängig davon, wie Sie das Gartenhaus nutzen möchten. Wir zeigen Ihnen in der Folge, welche Bodenbeläge für ein Gartenhaus infrage kommen und welche Vorteile die jeweiligen Bodenarten mitbringen.
Das Gartenhaus – vielseitig nutzbar
Kaum ein Bestandteil des heimischen Gartens ist so vielseitig nutzbar wie das Gartenhaus. Vom kleinen Wellnesszentrum mit eigener Sauna im Gartenhaus bis hin zum Mittelpunkt einer jeden Gartenparty – mit der richtigen Ausstattung kann Ihr Gartenhaus Ihnen eine Menge bieten.
Das Gartenhaus als Lagerraum
Für viele Gartennutzer ist das Gartenhaus der perfekte Lagerraum. Hier können Gartenmöbel, der Grill oder Spielzeuge für die Kinder untergestellt werden. Auch Werkzeuge für die Gartenarbeit oder Fahrräder können in einem ausreichend großen Gartenhaus Platz finden. Selbst das Überwintern von Pflanzen ist, wenn diese in Kübeln ins Gartenhaus gestellt werden, hier in einem geschützten Raum oft genauso gut möglich wie in der Garage beispielsweise.
Das Gartenhaus als Lebensmittelpunkt im Garten
Wer sich im Sommer den ständigen Gang ins Haus ersparen möchte, richtet sich einfach das Gartenhaus als Lebensmittelpunkt ein. Das geht mit ein paar Küchenschränken, in denen Teller, Gläser und Besteck untergebracht werden können. Ein Kühlschrank und eine Bar beispielsweise machen sich hier auch sehr gut in Ihrem Gartenhaus. So wird das Gartenhaus schnell zum Zentrum einer jeden Gartenparty.
Das Gartenhaus als Wohnraum
In manchen Gemeinden ist es auch möglich, ein Gartenhaus als Wohnraum einzurichten. Dafür ist auf jeden Fall eine Genehmigung der örtlichen Baubehörde erforderlich. Außerdem sollte das Gartenhaus dann über eine sehr gute Isolierung verfügen und Wasser- und Stromanschlüsse müssen natürlich auch vorhanden sein. Eine Nutzung als Gästehaus beispielsweise lohnt sich nur, bei einem ausreichend großen Garten und wenn ein eigenes Badezimmer im Gartenhaus enthalten ist. Außerdem sollten Betten und im Idealfall auch eine Küche vorhanden sein.
Das Gartenhaus als Büro
Deutlich leichter als das Gartenhaus als Gästehaus ist das Gartenhaus als Büroraum zu realisieren. Auch hier bedarf es für die Nutzung als Arbeitsraum einer Genehmigung der Baubehörde. Diese dürfte in den meisten Fällen allerdings leichter zu bekommen sein als die Genehmigung für ein eigenständiges Wohnhaus im Garten.
Auch das Gartenbüro sollte über Stromanschlüsse verfügen und ausreichend groß sein, um genug Platz für einen Schreibtisch, einen ergonomischen Schreibtischstuhl und die notwendige Büroausstattung zu bieten. Ein Arbeitsraum im Gartenhaus bietet den Vorteil, dass Sie hier in der Regel in Ruhe arbeiten können – gerade in Zeiten wachsender Homeoffice-Möglichkeiten ist das für Hausbesitzer, denen der Raum für ein zusätzliches Arbeitszimmer fehlt, eine spannende Alternative.
Der richtige Untergrund für den Bodenbelag
Je nach gewähltem Bodenbelag, müssen Sie den Untergrund entsprechend vorbereiten. In den meisten Gartenhäusern kommen die folgenden Bodenarten zum Einsatz:
- Holzboden
- Fliesen
- PVC-Boden
Jeder dieser Bodenbeläge braucht eine andere Vorbereitung des Untergrunds. Wenn Sie sich beispielsweise für einen Holzboden entscheiden, müssen Sie dafür sorgen, dass die Luft ausreichend zirkulieren kann. Andernfalls kann der natürliche Werkstoff Holz als Bodenbelag schnell Schaden nehmen. Dafür ist der Bau einer Unterbaukonstruktion für den eigentlichen Holzboden notwendig. Erst auf dieser Konstruktion kann dann der Holzboden aufgebracht werden.
Für Fliesen brauchen Sie, neben dem richtigen Fliesenleger Werkzeug, ein Bett aus Fliesenkleber. In dieses Bett werden die Fliesen dann verlegt. Das Verlegen von Fliesen ist eine Tätigkeit, die auch viele Hobbyhandwerker gern und vergleichsweise schnell selbst verrichten. Mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Erfahrung funktioniert das zumeist problemlos.
Einen PVC-Boden können Sie hingegen problemlos auf dem Beton der Bodenplatte aufkleben. Hierzu muss der Untergrund lediglich gründlich gesäubert und frei von Fetten, Ölen, Staub und Schmutz sein.
Der richtige Boden fürs Gartenhaus
Jede der genannten Arten von Gartenhaus Böden bringt seine speziellen Eigenschaften mit sich. Hier einmal die wichtigsten Fakten rund um die einzelnen Bodenbeläge.
Holzboden
Die meisten Gartenhäuser bestehen aus Holz, da scheint es nur die logische Wahl zu sein, auch einen Fußboden aus Holz zu wählen. Tatsächlich ist Holz von den drei genannten Bodenbelägen der natürlichste. Ein Holzboden bringt immer auch ein ganz besonderes Ambiente mit und sorgt grundsätzlich für ein besseres Raumklima.
Wenn Sie in Ihrem Gartenhaus auf einen Holzboden setzen möchten, sollten Sie Holzdielen wählen. Diese sind in aller Regel feuchtigkeitsresistent und langlebig. Holzdielen sollten vor dem Verlegen und bei häufigem Begehen des Raumes auch mit gewisser Regelmäßigkeit im Lauf der Jahre immer wieder mit Lack, Holzschutzfarbe oder Lasur gestrichen werden. Besonders langlebig ist dabei oftmals Bootslack, da dieser für besonders extreme Anforderungen konzipiert wurde.
- Ausgewählte Materialien: Diese Fliesen sind aus FSC-zertifizierten Akazienholz hergestellt und haben ein stabiles Kunststoff-Verbindungssystem. Die Materialien sorgen für hohe Haltbarkeit. Selbst in...
- ROBUSTE MATERIALIEN: Die Fliesen besteht aus dem massiven Akazienholz und die Unterlage mit Verbindungssystem aus dem robusten Kunststoff. Diese Holzbodenplatten sind langlebig und verformen sich...
- STABILE STRUKTUR: Auf der Unterseite dieser Fliesen sorgen die dicht ausgerichteten Bodenauflagen und das integrierte Stecksystem für eine hohe Stabilität. Dank der Steckverbindungen können diese...
- PRAKTISCHES STECKSYSTEM: Das Verlegen der Bodenfliesen gestaltet sich dank des Stecksystems einfach und schnell. Die Fliesen lassen sich einfach zusammenfügen und können an der gewünschten Stelle...
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Fliesen
Fliesen sind ein gern gewählter Belag für Terrassen und Sitzflächen im Freien. Sie eignen sich aber auch sehr gut als Bodenbelag im Gartenhaus. Sie bringen nicht nur eine sehr hohe Lebensdauer mit, sondern sind zusätzlich auch noch extrem pflegeleicht und leicht zu reinigen. Da Fliesen auch für Böden ohne eine Überdachung geeignet sind, können Sie ohne großen Übergang den Bereich vor Ihrem Gartenhaus mit den gleichen Fliesen versehen, wie das Innere Ihres Gartenhauses.
Man muss allerdings auch festhalten, dass Fliesen von den drei hier vorgestellten Bodenbelägen wohl der teuerste sind – zumindest dann, wenn Sie echte Qualitätsfliesen haben möchten.
- Natursteinmosaik, Bruchmosaik aus Marmor, Farbe: creme
- 11 Matten á 30 cm x 30 cm, Stärke: 0,8 cm
- für den gesamten Innen- und Außenbereich, für Wand und Boden geeignet
- 100% Natur, alle Kanten abgerundet
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PVC
PVC-Böden sind günstig, einfach zu verlegen und sehr pflegeleicht. Der Bodenbelag ist von den drei hier vorgestellten mit Sicherheit der weichste – hier können Sie auch mal einen Teller oder ein Glas fallen lassen, ohne dass es gleich Scherben geben muss.
PVC-Boden ist allerdings auch die Variante, die in der Regel die kürzeste Lebenserwartung hat. PVC-Böden sind nicht luftdurchlässig – das kann unter Umständen Schimmelbildung begünstigen. Wenn Sie einen schweren Gegenstand wie einen Tisch beispielsweise längere Zeit auf einem PVC-Boden stehen lassen, kann das diesen beschädigen oder zumindest Abdrücke hinterlassen, die sich nicht wieder entfernen lassen.
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- Wasserdicht: Ihre Wasserdichtigkeit ermöglicht eine einfache Installation im Badezimmer und die rutschfeste Vinyl-Oberfläche bietet gute Haftung und eine angenehme, weiche Textur
- Praktisch: Die glatte Oberfläche der PVC-Dielen macht sie besonders pflegeleicht: Ein Wisch und ein nicht-aggressives Reinigungsmittel genügen
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Fazit
Ein PVC-Boden ist die richtige Wahl für Ihren Gartenhaus Boden, wenn Sie kurzfristig einen günstigen Bodenbelag suchen. Für eine langfristige Lösung eignen sich am ehesten Holzböden oder ein schönes Fliesenboden.
Foto: ©Sina Ettmer / stock adobe
