Den Garten im Winter nutzen: So funktioniert es optimal

Ein eigener Garten ist nicht nur schön und erholsam, er macht häufig auch viel Arbeit. Umso ärgerlicher, wenn Sie den Garten nur in den schönen Monaten des Jahres nutzen können und diese Fläche im Winter brachliegt. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um den Garten auch im Winter optimal zu nutzen. Wir zeigen Ihnen, auf welche Schritte es ankommt und worauf Sie bei der Winternutzung unbedingt achten sollten.

Der Garten im Winter – leblos und trüb muss nicht sein

Wer an einen Garten im Winter denkt, hat oftmals graue Farben oder verschneite Landschaften vor Augen. Es dominiert das Braun der Erde und der kahlen Bäume. Doch das muss überhaupt nicht sein, denn auch in Deutschland wachsen Pflanzen, welche im Winter blühen und den Garten mit Leben und Farben füllen. Die Auswahl und die Komposition der verschiedenen Pflanzen sorgen im Optimalfall dafür, dass in Ihrem Garten im ganzen Jahr die verschiedenen Blumen blühen. Sie werden schnell bemerken, wie vielfältig sich ein Garten im Winter gestalten lässt. 

Gartenplanung durch den Profi

Soll Ihr Garten rund ums Jahr Ihren Wünschen und Anforderungen entsprechen, sollten Sie dies bereits bei der Bepflanzung beachten. Es kann sich durchaus rentieren, einmal eine vollständige Gartenplanung von einem Gartenplaner durchführen zu lassen. So erhalten Sie nicht nur einen Pflanzplan, sondern wissen auch im Vorfeld genau, welche Bereiche Ihres Gartens im Winter blühen werden und in welchen Bereichen Sie durch Dekoration wie Laternen oder anderen Farb-Akzenten nachhelfen können. So wird der Garten zur einzigartigen Winterlandschaft zum Träumen.

Den Garten im Winter bearbeiten

Auch in der Winterzeit sollte der Garten gepflegt werden. Viele Gartenbesitzer ignorieren diesen Fakt und bezahlen dies mit deutlich mehr Aufwand im Frühjahr. Allerdings ändert sich dies, wenn Sie den Garten auch im Winter nutzen. Denn dann fallen Ihnen die notwendigen Arbeiten viel eher ins Auge, sodass diese schneller erledigt werden. Wichtig sind vor allem die Entfernung der Schneelast von den Bäumen und den Sträuchern. Denn wenn es im Winter sehr stark schneit, steigt die Last auf den Pflanzen enorm an. In Folge können die Pflanzen in ihrem Wuchs eingeschränkt werden oder Teile der Pflanzen abbrechen. Ein vorsichtiges Entfernen der Schneelast erleichtert somit die Arbeit im Frühjahr ungemein.

Einen warmen Ort der Behaglichkeit schaffen

Auch wenn der Garten nun schön aussieht und perfekt für den Winter vorbereitet ist, dennoch lädt er nicht zum Verweilen ein. Denn es gibt in der Regel keinen Schutz vor Wind und Wetter. Schnell ziehen Feuchtigkeit und Kälte unter die Kleider und vermiesen den Aufenthalt an der frischen Luft. Die optimale Lösung ist schnell gefunden. Eine überdachte Terrasse kann hier schnell und einfach Abhilfe schaffen. Da es sich durchaus um ein echtes Bauprojekt handelt, sollten diese Arbeiten von einem Experten oder zumindest mit einem entsprechenden Bausatz erfolgen. Am besten ist es, wenn Sie diese Arbeiten entweder im Frühjahr oder im Spätsommer vornehmen. So profitieren Sie optimal von den Witterungsbedingungen und die Arbeiten sind schneller erledigt.

Dabei zu beachten:

  • Häufig ist eine Baugenehmigung notwendig
  • Die Terrassenüberdachung sollte genügend Licht durchlassen
  • Mindestens zwei Seiten der Terrasse sollten vor Wind geschützt sein
  • Die Terrasse muss im Winter beheizt werden
  • Winterfeste Gartenmöbel sind besonders wichtig

Vor allem die Heizung ist ein wichtiges Thema, wenn Sie keinen echten Wintergarten bauen möchten. Fest installierte Heizungen sind oftmals nicht flexibel genug. Schließlich möchten Sie die Wintersonne genießen und somit Ihren Sitzplatz dem Sonnenstand entsprechend ändern. Die flexibelste Möglichkeit ist die Nutzung eines Heizpilzes, welcher nicht nur eine angenehme Wärme verströmt, sondern auch problemlos frei positioniert werden kann. Zudem sind moderne Heizpilze mit ihrer Gasbeheizung äußerst sparsam und höchst effizient. Sie können zudem mit dem Heizpilz einen großen Bereich abdecken. So sind auch größere Gesellschaften unter Ihrem neuen Terrassendach kein Problem. Ergänzen Sie die Beheizung mittels Heizpilzes von oben noch mit einem guten Schutz von unten. Nutzen Sie Sitzpolster auf den Gartenmöbeln, damit auch die eigene Kehrseite angenehm warm bleibt. So können Sie auch eisige Temperaturen im Winter problemlos draußen genießen. 

Gemütlichkeit in der kalten Jahreszeit: Warum nicht an der frischen Luft

Wenn Sie sich eine überdachte Terrasse an das Haus gebaut und diese auch noch optimal und flexibel beheizt haben, profitieren Sie von Ihrem Garten auch im Winter deutlich. Wie unter anderem die Augsburger Allgemeine berichtet, sind frische Luft und Tageslicht besonders wichtig für die Gesundheit in den Wintertagen. Warum also nicht die Abende und vor allem das Wochenende bequem auf der Terrasse verbringen. Ein gutes Buch, ein leckeres Getränk und dazu die angenehme Wärme des Heizpilzes und schon können Sie auch bei frostigen Temperaturen die Tage genießen. Fällt dann auch noch der Schnee in feinen Flocken auf das Dach der Terrasse und senkt sich auf Ihre im Winter blühenden Blumen, kann die Landschaft kaum schöner sein. Eine weitere und wunderbar wildromantische Variante ist die Feuerschale. Weit genug entfernt von der Hauswand und den Gartenmöbeln aufgestellt, lodert auch in kalter Nacht ein wärmendes und vor allem wunderbar anzuschauendes Feuer. Wenn Sie im Dunkeln auf Ihrer Terrasse sitzen und das Spiel der Flammen beobachten, werden Sie diese ruhigen und besonderen Momente besonders zu schätzen wissen.

Sie sehen, es kostet zwar ein wenig Mühe und Aufwand, um den Garten optimal im Winter zu nutzen, dafür profitieren Sie allerdings langfristig von diesen Veränderungen. So wird der Garten zu einem Ort der Erholung im ganzen Jahr.

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