Containerhaus im eigenen Garten – Kaufberatung und Nutzung

Voll im Trend – ein Containerhaus. Foto yvhc via Twenty20

Containerhaus im eigenen Garten – Kaufberatung und Nutzung

Immer mehr Menschen wünschen sich ein Tiny House oder besser gesagt ein Mini-Haus, welches sie ihr Eigen nennen können. Das Tiny House ist ein absoluter Trend, worin sich auch das Containerhaus einreiht.

Der Gedanke hinter dem Tiny House ist schnell erfasst. Es ist klein, kostet nicht so viel und verschlingt nur wenige Ressourcen. Genau passend, wenn man sich auf seinem Gartengrundstück niederlassen möchte oder ein Wochenendgrundstück besitzt. Was genau man bei einem Containerhaus in Österreich oder auch in Deutschland beachten muss, dass erfahren Gartenfans jetzt.

Was ist ein Containerhaus?

Vor einigen Jahren hatte das Containerhaus kein gutes Image. Es galt als zu klein, zu kalt und nicht sonderlich wohnlich. Dank der Tiny House Bewegung haben Containerhäuser in Österreich, der Schweiz und auch in Deutschland einen Imagewechsel erlebt.

Wie der Name schon vermuten lässt, werden die Häuser aus Containern gefertigt, die stapelbar sind und gleichzeitig wenig Platz wegnehmen. Perfekt für Grundstücke, auf denen nur begrenzt Platz vorhanden ist. Das Containerhaus ist die optimale Alternative zum klassischen Einfamilienhaus und trifft den aktuellen Trend. Der Begriff Containerhaus wird für eine unterschiedliche an Haustypen verwendet. Nachfolgend erfahren Sie genauere Informationen zu den Häuserarten.

Die Containerhaus Arten

Wer sich dazu entschlossen hat, ein Containerhaus kaufen zu wollen, der sollte sich unter andrem mit den Arten befassen. Besonders faszinierend sind die Tiny House Modelle auf Rädern. Sie haben eine Größe von rund 25 Quadratmetern.

Wer etwas mehr Platz braucht, der wird das Modulhaus bevorzugen. Es wird aus mehreren Containern gefertigt. Die Container werden für ein Modulhaus übereinandergestapelt, wodurch eine Systembauweise entsteht.  Durch diese Bauweise kann eine Wohngröße von bis zu 100 Quadratmetern entstehen.

Wer als Gartenbesitzer nicht in die Höhe bauen möchte, kann sich für ein Minihaus begeistern. Auch dieses kann bis zu 100 Quadratmeter Wohnfläche einnehmen. Das herausstechende Merkmal dieses Hauses ist, dass es nur eine Ebene besitzt.

Besonders markant an den Containerhäusern ist, dass diese aus alten Schiffscontainern gefertigt werden. Damit geht man bei der Errichtung seines eigenen Minihauses einen gewaltigen Schritt in Sachen Nachhaltigkeit.  Es gibt allerdings eine Ausnahme, die sich auf die Modulhäuser bezieht. Auch Minihäuser fallen unter diese Kategorie. Diese beiden Hausmodelle werden nur noch selten aus Schiffscontainern gefertigt.

Welche Vorteile hat ein Containerhaus?

Der Wohncontainer hat viele reizvolle Vorteile, die man unbedingt bei der Errichtung bedenken sollte. Bevor es jedoch zur Errichtung kommt, muss man ein Containerhaus kaufen. Ein besonderer Vorteil ist, dass man die schnelle Verfügbarkeit der Wohncontainer für sich nutzen kann. Man muss also keine Monate auf ein Haus warten, sondern kann recht schnell das wohnliche Ambiente genießen.

Flexibilität ist ein weiterer, sehr interessanter Vorteil. Die Häuser können sehr schnell aufgebaut werden und vor allem lassen sie sich schnell transportieren.  Die Fundamente für ein Haus dieser Art sind sehr günstig. Oftmals kann man sogar ein Fundament ohne Beton nutzen.  Schlussendlich kann man sich über den Preis freuen. Die Containerhäuser sind um einiges günstiger.

Ein Containerhaus  in Österreich errichten – Baugenehmigungen & Co.

Genehmigungen sind bei einem Containerhaus enorm wichtig. Besonders wenn sie als Wohngebäude genutzt werden, sollte man immer an das Bauamt denken. Baugenehmigungen sind beispielsweise auch bei Gartenhäusern erforderlich, wenn man sie mit einer gewissen Größe errichtet.

Um sich genauer mit dem Thema Genehmigungen für ein Containerhaus auseinanderzusetzen, sollte man sich direkt an das Bauamt wenden. Dort bekommt man auch die genauen Unterlagen und alle wichtigen Informationen, die bei der Fundamentsetzung wichtig sind.

Containerhaus kaufen – worauf man achten sollte

Sie wollen nun unbedingt einen Wohncontainer nutzen? Dann sollten Sie beim Kauf auf diese Dinge achten.

Besonders wichtig ist die Größe. Was wollen Sie mit dem Containerhaus wirklich machen. Verwenden kann man diese Bauwerke beispielsweise als Büro, als Wochenendhaus oder als kleiner Bungalow. Selbst als Ferienwohnung kann man diese Gebäude optimal anwenden.  Wenn Sie die Verwendung des Hauses kennen, können Sie die Größe besser einschätzen.

Bedenken Sie dabei immer die Größe des Grundstücks, auf dem der Wohncontainer entstehen soll. Bedenken Sie bitte auch, dass entsprechende Versorgungsleitungen vorhanden sein müssen.

Überlegen Sie sich genau die Ausstattung des Containerhauses. Wie viele Fenster und Türen soll das Haus haben. Soll es mehrere Stockwerke besitzen? Hilfreich kann es sein, wenn man sich seine Fragen aufschreibt und diese dann bei der Planung genauer durchgeht.

Das Fundament ohne Beton – Innovationen beim Containerhausbau

Für ein Containerhaus braucht man ein Fundament. Es verhindert, dass das Haus schief steht und eventuelle Schäden im Inneren entstehen. Das Fundament stabilisiert das Haus und sorgt für ein ordentliches Wohnverhältnis. Nun werden die meisten Grundstücksbesitzer an die Betonplatte im Garten denken. Die möchte nun wirklich niemand haben. Dank neuster Innovationen kann man auf diese Art von Fundament verzichten.

Mit dem Schraubfundament hat man als Gartenbesitzer und baldiger Bauherr die Möglichkeit, ohne Betonboden auszukommen. Das Schraubfundament besteht aus Holz und kann ohne große handwerkliche Vorkenntnisse eigenständig von Ihnen errichtet werden.

Natürlich wird auch dieses innovative Fundament in der Erde verankert, um die Stabilität zu erzeugen. Dazu werden Anker in den Erdboden gebracht, die dann wiederum das Fundament ohne Beton halten.

Wer sollte sich für ein Containerhaus entscheiden?

Es gibt beim Containerhaus viele Verwendungsmöglichkeiten. Man kann es als Anbau zum bestehenden Haus nutzen, als Ferienhaus oder als Wohnhaus ganz nach dem Tiny House Wohnstile. Durch die eingeschränkte Größe des Hauses ist es nicht für jede Person geeignet.

Eine Familie mit mehreren Kindern wird vermutlich nicht genug Platz haben, um dort zu wohnen. Für Singles, Studenten, 2-Personenhaushalte oder auch für eine Ferieneinrichtung sind diese Wohnungen optimal.

Wer das Containerhaus nicht als Wohneinheit nutzen möchte, der kann es beispielsweise auch als Gartenhaus anwenden, als Hobbyraum oder direkt sein Büro dort einrichten. Dem Ideenreichtum sind in diesem Fall keine Grenzen gesetzt.

Was kostet ein Containerhaus? Diese Frage brennt den meisten Gartenbesitzern unter den Nägeln. Eine genaue Aussage kann man nicht treffen. Da es immer auf die Größe, die Ausstattung und die Materialien ankommt.

Foto: yvhc via Twenty20

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